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Möbel und Verkabelung fürs Hospiz

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(WP/Kleinrensing)

Der Bauzaun lässt erahnen, dass sich rund um das Gebäude in der Rheinstraße 3 etwas tut. Hier soll das erste stationäre Hospiz in Hagen errichtet werden.

Hagen. Die Unterstützung von Firmen und Privatleuten ist immens: Obwohl die Bau- beziehungsweise Umbauarbeiten zum stationären Hospiz am Ischeland noch nicht begonnen haben, liegen dem Förderverein schon jetzt etliche Sachspenden-Zusagen bezüglich der Inneneinrichtung vor.

Die Unterstützung von Firmen und Privatleuten ist immens: Obwohl die Bau- beziehungsweise Umbauarbeiten zum stationären Hospiz am Ischeland noch nicht begonnen haben, liegen dem Förderverein schon jetzt etliche Sachspenden-Zusagen bezüglich der Inneneinrichtung vor. So übernimmt die komplette Verkabelung für sämtliche Telekommunikationsdienste (Telefon- und Internetanschlüsse) die Telekom im Rahmen eines Sozialprojektes ihrer Ausbildungs­stelle. Ein großer Geräte-Anbieter spendet für das Hospiz – also für die Einrichtung, in der todkranken Menschen ein würdevolles Sterben ermöglicht werden soll – Endgeräte (Telefonanlage und Telefone für Patienten- und Besucherzimmer), und Küchen Jorißen stellt eine hochwertige Küche zur Verfügung. „Keine sterile Krankenhausküche, sondern eine funktionale Küche mit Wohlfühl-Charakter“, unterstreicht ­Brigitte Kramps. „Außerdem kann die Küche so lange im Lager des Geschäftes verbleiben, bis der Einbau in das Haus in der Rheinstraße 3 zeitlich passt“, ergänzt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Fördervereins stationäres Hospiz in Hagen.

Bauantrag im Mai eingereicht
Ja, der zeitliche Rahmen . . .
Der Bauantrag wurde von der Klaus-Korte-Stiftung, die für die Realisation verantwortlich zeichnet, im Mai eingereicht. „Nun warten wir auf die Genehmigung seitens der Stadt, hoffen natürlich, dass sie in Kürze eingeht, dass dann die Bagger endlich rollen und wir im kommenden Sommer eröffnen können“, so Brigitte Kramps optimistisch. Eine Garage, die neben dem Wohnhaus von Klaus Korte gestanden hat (der Hagener hatte nach seinem Tod das Gebäude sowie privates Vermögen in die von ihm initiierte Stiftung eingebracht), wurde bereits abgerissen, einige Bäume gefällt. „Der Platz wird für Neubau und Wege benötigt. Natürlich haben wir die Baumsatzung eingehalten“, betont Kramps.

Fachämter kümmern sich
Der eingereichte Bauantrag wurde in die Ämterrunde eingebracht, sprich, den beteiligten Fachämtern (unter anderem Feuerwehr, Jugend und Soziales und Gesundheitsamt) vorgelegt, „nun warten wir auf deren Stellungnahme“, erklärt Ulrike Brück von der städtischen Bauordnung. „Wir tun unser Mögliches; die Kollegen haben sich ja auch im Rahmen des Vorbescheids schon sehr engagiert gezeigt“, setzt Brück auf eine zügige Abwicklung des Vorgangs.

Doch bis der Startschuss für die Bauarbeiten fällt, legt der Förderverein die Hände nicht in den Schoß: „Ich habe Schreiben an ­Beerdigungsinstitute verschickt. Viele Angehörige von Verstorbenen fragen bei Bestattern nach, an welche Einrichtung sie Geld spenden können. Ich habe freundlich darum gebeten, auch das stationäre Hospiz als möglichen Spendenempfänger zu nennen. Und die Resonanz ist sehr erfreulich“, erklärt Brigitte Kramps. Außerdem appelliert der Förderverein, schon heute an das langsam nahende Weihnachtsfest zu denken: Nach dem Prinzip „Hochzeitstisch“ können Privat- und Geschäftsleute Einrichtungsgegenstände für die Hospiz-Zimmer (acht Gästezimmer und zwei Besucherzimmer) erwerben. „Unser Verein kauft Möbel bzw. Gegenstände wie Fernseher oder Lampen bei einem namhaften Einrichter zu Sonderkonditionen. In unseren Augen handelt es sich um sinnvolle Geschenke für einen guten Zweck. Firmen können auch ganze Zimmereinrichtungen übernehmen. Natürlich werden die Namen der Spender später auf einer im Haus angebrachten Tafel abgedruckt.“

Hintergrund
Leser unterstützen Hospiz mit 92 000 Euro
Wer das stationäre Hospiz unterstützen möchte, kann sich an Brigitte Kramps, Tel. 51415, online Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.
Kramps organisiert die Spendenliste für Einrichtungsgegenstände: ein Pflegebett kostet ca. 1300 Euro, ein Kleiderschrank 800 Euro, ein Stuhl 140 Euro, ein Hochlehner 180 Euro. Die benötigten Gegenstände werden ausschließlich zentral eingekauft. Auch Geldspenden werden vom Förderverein benötigt. Es gibt ein Spendenkonto bei der Sparkasse Hagen, Stichwort „Bau eines stationären Hospizes“, IBAN: DE 57 4505 0001 0104 0154 38. Im Rahmen der Weihnachtsaktion unserer Zeitung haben die Leser Ende 2012 dem Förderverein mehr als 92 000 Euro zukommen lassen.

(Artikel der WP/Text: Yvonne Hinz)

1000 Euro Spende von Claus Thielmann

Claus Thielmann spendet 1000,- Euro an das stationäre Hospiz. Entgegen genommen haben die Spende Frau Brigitte Kramps und Dr. Dieter Jaenkner. Der Förderverein bedankt sich ganz herzlich dafür!

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(WP/Kleinrensing)

AWO Vorhalle spendet großzügig

stationaeres-hospiz-hagen-2015-03-02Eine Spende in Höhe von 500,- Euro übergab Stefanie Bastians (Vorsitzende AWO Vorhalle) an den Förderverein des stationären Hospizes in Hagen. Der Fördervereinsvorsitzende Dr. Dieter Jaeckner nahm, im Beisein der Vorstandsmitglieder Brigitte Kramps und Peter Timm, die Spende mit großer Dankbarkeit entgegen.

Ökumenischer Abendkreis in Helfe spendet 700 Euro

stationaeres-hospiz-hagen-2015-03-01Der Ökumenische Abendkreis in Helfe spendet 700 Euro an das stationäre Hospiz Hagen.

Die Spende wurde am 13.02.2015 von der Vorsitzenden Frau Rosemarie Brass überreicht.


Der Förderverein bedankt sich ganz herzlich!

 

 

Die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung spendet für das Hagener Hospiz

Die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung unterstützt das stationäre Hospiz in Hagen mit 2.500 Euro. Ein großes Dankeschön dafür.